Fitbit Charge im Langzeit-Test: Macht Spaß und motiviert

Ach ja, manchmal ist es ja echt wie verhext… Nachdem ich den Fitbit Charge zum Testen bekommen habe, hab ich mich erstmal voller Elan ins Training gestürzt und war brav jeden Tag auf meinem Crosstrainer. Das hat Spaß gemacht, das Fitness-Armband hat mich motiviert und ich war auch wirklich diszipliniert. Und dann das: Nach ein paar Tagen hat der Crosstrainer den Geist aufgegeben. Leider ist der Schlamassel auch nicht mehr zu reparieren gewesen.

Fitbit Charge

Fitbit Charge (Bild: Fitbit)

Prinzipiell wäre das alles ja gar nicht so das Problem, denn es gibt ja andere Möglichkeiten. Doch ganz ehrlich: Bei den aktuellen Temperaturen konnte ich mich beim besten Willen nicht aufraffen, irgendwo draußen laufen zu gehen. Mach‘ ich ja ohnehin nicht gern, ich laufe lieber unbeobachtet. Aber trotzdem möchte ich euch meine Eindrücke vom Fitbit Charge natürlich nicht vorenthalten.

Fitbit Charge: Angenehmes Tragen

Gleich vorneweg: Ich bin angenehm überrascht, auf fast der ganzen Linie. Das Armband stört beim Tragen überhaupt nicht, schon nach kurzer Zeit hab ich gar nicht mehr gemerkt, dass ich es trage. Lediglich wenn’s mal auf die 40 Grad zugeht und man richtig schwitzt, dann kann es man ein klein wenig unangenehm sein. Nachdem ich es abgenommen und mir die Arme unter der Dusche abgespült hab, war das aber auch schon wieder vergessen. Als in Sachen Tragekomfort gefällt es mir auf jeden Fall sehr gut.

Gut für die Motivation

Der Schrittzähler motiviert mich, häufiger zu laufen. Ich achte ja ohnehin drauf, dass ich möglichst viel zu Fuß erledige. Die meiste Zeit des Tages verbringe ich am Schreibtisch. Dank des Fitbit Charge weiß ich jetzt, wie viel ich an einem normalen Tag so zurücklege – das ist nicht wirklich viel. Ich habe mich aber schon das eine oder andere Mal dazu hinreißen lassen, abends noch ne kleine Runde zu laufen (naja, Spazierengehen trifft’s eher – aber es geht ja um die Bewegung an sich!) und es macht auch gleich viel mehr Spaß. Generell habe ich das Gefühl, dass die Wege, die ich täglich zurücklege weiter geworden sind, seit ich den Fitbit habe. Ein Blick auf das Aktivitäts-Protokoll zeigt mir, dass zumindest die Tage mit ganz wenigen Schritten und Strecken von bis zu zwei Kilometern in den letzten vier Wochen abgenommen haben.

Fitbit Charge

Sitzt gut: Der Fitbit Charge ist gerade ein ständiger Begleiter an meinem Handgelenk. (Bild: Redaktion)

Stockwerke leider ungenau

Einen Punkt gibt es allerdings, bei aller Begeisterung, bei dem ich nicht zufrieden bin, und das sind die Etagen. Ich habe noch nicht herausgefunden, woran es liegt, aber hier ist der Fitbit ungenau – und zwar nicht nur ein bisschen, ich zähle inzwischen häufiger mit und muss Abweichungen von bis zu 30 Prozent feststellen – nach unten. An normalen Arbeitstagen steige ich ziemliche viele Stockwerke Treppen rauf und runter, denn die Kaffeemaschine steht im ersten Stock, das Büro ist aber im Erdgeschoss. Also renne (oder schleiche) ich allein deswegen schon mindestens 5 Stockwerke nach oben. Doch hier unterschlägt das Fitness-Armband immer wieder Etagen, und das finde ich schade. Ich werde aber weiterhin versuchen herauszufinden, woran das liegt.


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